Bruchlandung am Zwischenahner Meer

Liebes Internetz,

 

das war nix! Große Töne spuckend als im Vorfeld feststehender Sieger angereist, 

ganz klein mit Hütchen jämmerlich die 

Heimreise angetreten. Ein Festmahl bei Burger King angekündigt, ein spärliches 

Essen bei Gegner‘s Sponsor zur goldenen Möwe eingenommen. So kann es gehen, 

wenn man mehr Worte als Taten auf dem Feld sprechen lässt. Also,wenn man keine 

Ahnung hat, einfach mal die Fr… halten.

 

Schon der erste Ballwechsel beschreibt im Grunde den gesamten Spielverlauf. Bei 

Günni’s Versuch, die erste Annahme mit einer Selbstverständlichkeit keines Gleichen 

locker lässig ans Netz zu pritschen, rutscht ihm der Ball durch die Finger genau auf 

die Nase. Glückwunsch dazu! Die zweite entscheidende Szene im Spiel ist leider 

deutlich ärgerlicher als eine Clownsnase des Captains zu Halloween. Marius, der bis 

dato ein überragendes Spiel abliefert und schon immer auf Mats Hummels stand, 

versucht noch in der Luft mit Fabi zu füßeln, bleibt hängen und landet auf dessen 

Fuß. Fazit: Unter der Bettdecke hätte dies wohl nicht in einem Besuch des 

Krankenhauses mit Verdacht auf doppeltem Bänderriss resultiert. Bis zu diesem 

Zeitpunkt war die M1 im Spiel oben auf. Punkt. Marius raus, Freddy rein (macht ein 

gutes Spiel), Tiefschlaf-Modus-Schalter an. Die VSG Ammerland macht im Spiel 

nicht viel, Hörde viel weniger. Und die Schiedsrichter: Naja, welche Schiedsrichter? 

Insgesamt ist festzuhalten, dass die M1 nicht in der Lage war, gegen eine 

Ammerländer Gummiwand konsequent so viele Punkte zu machen, dass ein 10-

Punkte-Vorsprung hinsichtlich der vorhandenen Heim-Schiedsrichter möglicherweise 

zu einem 25:23 Satzgewinn gereicht hätte. Nichts desto trotz, Glückwunsch an die 

VSG.

 

Was nehmen wir also mit aus dem Grauen von Halloween: Einen 15minütigen 

Einlauf von #WilliamsRastet nach dem Spiel als Englisch-Unterricht für die 

verdutzten Zuschauer sowie einen verletzten Marius, der schwerer wiegt als diese 

unwichtige Niederlage an sich.

 

Naja. Aufstehen, Mund abwischen, weitermachen!!!

 

Nächste Woche geht es gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TVA Fischenich. 

Da im schlimmsten Fall eine 60minütige Lehrstunde bevorsteht, können wir als 

absoluter Underdog völlig befreit in dieses Spiel gehen. Dort werden wir mal 

schauen, ob wir die selbsternannten „Lachse“ etwas ärgern können oder ob wir 

einfach, wie sonst Eintracht Frankfurt gegen den FC Bayern, unsere Kräfte für die 

wichtigen Spiele sparen ;-) Wir hoffen dennoch auf eine volle Halle und Eure 

lautstarke Unterstützung am kommenden Samstag, den 07.11. ab 19:30 Uhr.

 

Wir mit Euch!

 

Eure M1

 

jt, 02.11.2015

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