Eine Reise die ist lustig,…

Eine Reise die ist schön? Wie schön das Ammerland, Lintorf und Münster für die Hörder sein werden, dass wird sich in den nächsten drei Wochen zeigen. Dreimal in Folge müssen die Schützlinge von Trainerin „Teee“ Slacanin-Williams nun in fremden Hallen aufschlagen, es war in der Vergangenheit nicht immer die liebste Beschäftigung der Rothemden und die kommenden Aufgaben haben es durchaus in sich. Wie Xavier einmal sang: „Dieser Weg wird kein leichter sein.“ Und die Steine, die da aus dem Weg zu räumen sind, sind sogar groß und schwer.

 

Der erste Halt auf der langen Reise zurück zum Hörder Wunderland ist bei der VSG Ammerland, die im letzten Jahr einen Platz hinter dem TV Hörde auf Rang Sechs gelandet sind. Auf dem Papier eine ausgeglichene Sache, wie es auf dem Spielfeld laufen wird kann man zum jetzigen Zeitpunkt schwer sagen. Die VSG bestritt erst ein Spiel und konnte dies äußerst erfolgreich gestalten. Gegen den USC Münster gewannen die Ammerländer klar und deutlich mit 3-0. Welche Aussagekraft diese Partie hat, wird man dann am Sonntagnachmittag wissen. Beim TVH schaut man wie immer nur auf sich, die knappe Heim-Niederlage gegen Aachen schien im Training vergessen. Alle bereiten sich mental auf die lange Reise vor, entscheidend ist immer das nächste Spiel. Sowieso muss der TVH aktuell von Woche zu Woche gucken, zu viele Ausfälle müssen derzeit kompensiert werden. Mit Florian Groß besitzt Trainerin „Teee“ immerhin wieder eine Wechseloption auf der Zuspielerposition und Mittelblocker Christopher Hengefeld ist wieder verfügbar. Definitiv nicht dabei  sein werden weiterhin Mittelblocker Robin Frosting und Libero Tobias Windscheif. Dazu kommt nun auch Neuzugang Marius Harrmann, der beruflich verhindert ist und nun im Annahme-Riegel fehlen wird.

 

Es sind nicht die rosigsten Zeiten beim TVH, drei Auswärtsspiele in Folge und personelle Engpässe führen zu einer gewissen Grundspannung. Schlecht muss das nicht sein, für den Zusammenhalt im Team könnte dies eine wichtige Zeit sein. Und seien wir mal ehrlich: Das Bild von 14 Gefährten, die sich auf die Reise machen, sich durch alle Widrigkeiten kämpfen und trotz zahlreicher Verluste zurück ins gelobte Hörder Land kehren, hat doch auch seinen Charme.  

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