Eine starke Leistung, trotzdem den Sieg verpasst

Die Erwartungen an das Spiel gegen Post Telekom SV Aachen waren am vergangenen Samstag nicht allzu hoch. Mit einem stark dezimierten Kader reiste die M1 ans Dreiländereck und konnte somit die Rolle des Außenseiters genießen. Dies reduzierte den Druck auf die Hörder Männer und ermöglichte es ihnen frei aufspielen und den Blick auf die Freude am Volleyball zu richten. Am Ende reichte es leider nicht ganz zum Sieg, dennoch zeigten die Dortmunder Drittligisten, dass mit dem kompletten Kader hochklassiger Volleyball zu erwarten ist.

 

Die M1 startete das Spiel mit einer veränderten Aufstellung: Der durchschlagskräftige Diagonalspieler Lenard Exner nahm die Außen-Annahme Position ein, während Linkshänder Jonathan Lange ihn als neuen Diagonalspieler ersetzte. Das Konzept der Trainerin „Teee“ Slacanin Williams schien aufzugehen. Mit einer soliden Annahmeleistung konnten die Hörder Angreifer von Spielemacher Florian Groß gekonnt in Szene gesetzt werden und zahlreiche Punkte erzielen. Aufgrund von starken, druckvollen Aufschlägen wurde der Spielaufbau des Gastgebers Aachen erschwert, sodass diese in Satz eins nur eher verhalten agieren konnten. Damit ging der erste Satz mit 26:24 an den TV Hörde.

 

Im zweiten Satz zeigte sich ein anderes Bild. An den starken ersten Satz konnte die Hörder M1 nicht anknüpfen. Es wurden zu viele Fehler im Bereich Aufschlag und Annahme gemacht. Wenn die Aufschläge das gegnerische Feld erreichten, dann nur mit wenig Druck, sodass Aachen die Mittelangeifer häufig einsetzen konnte. Gegen diese wussten sich die Hörder nicht zu verteidigen und somit gab man den zweiten Satz deutlich mit 16:25 an den Gastgeber ab.

 

In Satz drei verschlief man zunächst den Start, kämpfte sich  aber mit einer ähnlich starken Leistung wie in Satz eins an den Gegner heran. Als die Annahme gegen Mitte des Satzes zu schwächeln drohte, stellte die M1 zügig die Annahme-Riege um, was prompt wieder zu mehr Stabilität führte. Mit einem brennenden Kampfgeist und einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte der dritte Satz mit 25:22 für die Hörder Volleyballer entschieden werden. Damit stand es 2:1 und der erste Punkt war bereits sicher.

 

Der Gastgeber war mit dem Verlauf der Begegnung allerdings nicht zufrieden und setzte nochmal eine Schippe drauf. Die M1 des TV Hörde erlaubte sich in dieser Phase den einen oder anderen Fehler zu viel, wodurch es zu einem Rückstand von 18:23 kam. Mit gezielten Flatteraufschlägen von Fabian Fingerhut und einigen guten Blockaktionen konnte die M1 noch einmal zum 22:23 aufschließen. Leider reichte es aber nicht zum vorzeitigen 

Matchgewinn und der Satz ging mit 23:25 an den Post Telekom SV Aachen.

 

Damit kam es wieder einmal zum Tiebreak. Wie in Satz drei startete die M1 jedoch unkonzentriert in den Entscheidungssatz und ließ den Gastgeber bei einem Spielstand von 4:8 aus Sicht der Hörder die Seiten wechseln. Dieser Rückstand konnte leider nicht mehr aufgeholt werden, sodass der 5. Satz und der zweite Punktgewinn mit 12:15 an den Gastgeber Aachen ging.

 

Trotz der 2:3 Niederlage kann auf das Spiel in Aachen positiv zurückgeblickt werden. Sowohl die Hörder als auch die Aachener Drittligisten präsentierten dem Publikum ein hochklassiges Volleyballspiel mit vielen Abwehraktionen, starken Blocks und variablen Angriffen. Mit 

druckvolleren Aufschlägen und einer konsequenteren Leistung wäre durchaus noch mehr für die Hörder Rothemden drin gewesen. Dennoch kann man mit dem gewonnenen Punkt mehr als zufrieden sein.

 

Am kommenden Samstag um 19:30 Uhr findet wieder das nächste Heimspiel in der Hörder Festung in der Danziger Straße statt. Zu Besuch werden die Männer des USC Münster sein. Dort muss jedoch wieder mehr als nur ein Punkt eingeholt werden, damit der Anschluss an die Spitzengruppe der Dritten Liga nicht verpasst wird. Dies dürfte vor einer bebenden heimischen Kulisse gut möglich sein. Seid dabei! 

 

Wir mit euch. 

 

Eure M1.

 

pr, 24.01.2016

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