Erster Dreier der Saison

Am vergangenen Samstag war es endlich so weit, die Erstbesetzung des TVH schlägt Bonn mit 3:1 (25:19; 25:18; 18:25; 25:22) und fährt somit den ersten Dreier der Saison ein. Dabei bot sich ein gewohntes Bild: Nur, weil die Hörder mit 2:0 relativ sicher führen, heißt das noch nicht, dass auch gesiegt wird, schon gar nicht in weniger als 5 Sätzen. Es schien fast wie eine Kopie des Hinspiels zu sein, Hörde führt 2:0, die Gäste aus Bonn spielen einen guten 3. Satz und schon steht es 2:1: Nicht schon wieder!

Dabei begann der erste Satz mit einer Aufschlagserie von Florian Groß, die den Rothemden gleich zu Beginn einen kleinen Vorsprung verschaffte. Nach einer frühen Auszeit schienen die Bonner jedoch wieder erwacht zu sein und es entwickelte sich ein Satz, der vor allem durch das Block-/Abwehrspiel der Heimmannschaft dominiert wurde, unterstützt wurde dies vor allem durch solide Aufschläge, welche die Blockarbeit erleichterten. Das klassische Auf und Ab wurde jedoch weiterhin beibehalten. Dennoch konnte der Satz mit 25:19 sicher aufs Hörder Konto gezählt werden.

 

Der zweite Satz knüpfte nahtlos an das Ende des ersten Satzes an. Lange war der Satz ausgeglichen und die Bonner schienen langsam im Spiel angekommen zu sein. Jedoch war es wieder ein gutes Aufschlagspiel und starke Block-/Abwehrarbeit die den Bonnern auch im zweiten Satz den Zahn zog. Dabei brannten sich vor allem die Einzelblocks von Fabijan Slacanin ein, der den Bonner Diagonalen fast spielend in Schach hielt. So war es auch der fast schon an Lustlosigkeit grenzende Frustration der Bonner geschuldet, dass auch im zweiten Satz nichts mehr anbrennen konnte und auch dieser sicher auf das Hörder Konto kam.

 

Satz drei bot ein Bild, wie es in Hörde leider zu oft gesehen wird. 3:0 kann jeder, ab was wäre denn dann mit der Spannung? Es kam nun also ein Satz, in dem sich das Bild des Spiels komplett drehte. Die Gäste konnten auf einmal mit starken Aufschlägen die Hörder Annahme zum Wackeln bringen, die Spielverteilung so einschränken und die Rothemden zu vielen unnötigen Eigenfehlern verleiten. So ging der dritte Satz, verdient an die Gäste aus Bonn und es stand 2:1. Nachdem man bereits im Hinspiel eine 2:0 Führung nur zu einem Punkt und einer 2:3 Niederlage gebracht hatte, begannen bei einigen Zuschauern schon die ersten Zweifel, die werden doch nicht etwa… Nein werden sie nicht.

 

Satz vier bot dann mehr das Bild der ersten beiden Sätze, zwar blieb das Bonner Aufschlagspiel stark und die Hörder Aufschläge bauten etwas ab, jedoch war es den Gästen nicht möglich, die Konstanz des dritten Satzes beizubehalten. Die Hörder konnten nun wieder ihrem gewohnten Spielfluss nachgehen und auch Block/Abwehr kehrte zu alter Stärke zurück.

Alles in Allem war es ein über weite Strecken gut anzusehendes Volleyballspiel, was sowohl Abwechslung, gute Einzelleistungen, als auch guten Mannschaftsgeist auf beiden Seiten ausmachte.  

 

mf,01.03.17

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