Halbzeitbilanz

Hörde stolperte durch die Hinrunde, das letzte Spiel des Jahres bildete dabei keine Ausnahme. Gegen den SSF Fortuna Bonn verliert man vor eigener Kulisse mit 1-3. Dabei war besonders die Art und Weise, wie das Spiel verloren ging, schmerzhaft. Durch die Niederlage zieht Bonn an Hörde vorbei und der TVH überwintert mit einer ausgeglichenen Bilanz (4-4) auf dem fünften Tabellenplatz.

 

Es fing mal wieder alles so gut an: Hörde startete stark, ließ Bonn gar nicht erst ins Spiel kommen und dominierte den ersten Satz. Trotz Spannungsverlust sicherte man sich den ersten Durchgang souverän (25:21). Unerklärlich dann der Bruch im zweiten Satz (21:25), der sich bis in den dritten Satz hineinzog.  Hier wachte man gerade noch rechtzeitig auf und hatte eine Hand am Satzgewinn, doch unnötige Fehler in den entscheidenden Momenten zerstörten alle Hörder Hoffnungen auf drei Punkte (25:27). Der vierte Satz war dann nichts mehr für Volleyball-Fans: Eine Bonner Aufschlagserie und strittige Schiedsrichterentscheidungen brachte den TVH aus dem Konzept, von einem Volleyballspiel konnte längst nicht mehr die Rede sein. Mit 13:25 ging der letzte Satz des Spiels verloren, Hörde verlor mal wieder ein Heimspiel.

 

Keine Frage, es war mehr drin, an diesem Abend sollte es halt nicht so sein. Durch viele Verletzungen und berufsbedingter Dauerabwesenheit einiger Spieler läuft der TVH seiner Form hinterher. Man könnte sagen, dass die Winterpause jetzt zur richtigen Zeit kommt.  Im neuen Jahr wollen die Männer von Trainerin „Teee“ Williams es besser machen. Und dann möchte man auch in eigener Halle wieder für schöne Volleyball-Feste sorgen. 

dk, 12/2015

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