F2 gegen TC Gelsenkirchen

3:1, 95:76 (20:25, 25:16, 25:14, 25:21) in 77 min

Nachdem beim letzten Spieltag der erste Sieg eingefahren werden konnte, gingen die jungen Hörderinnen hochmotiviert in das Spiel gegen den Tabellennachbarn TC Gelsenkirchen, den letztjährigen Vizemeister der Verbandsliga. Dabei standen die Vorzeichen erneut nicht gut, mussten doch schon wieder drei Ausfälle kompensiert werden und zudem in einer der 

Verbandsliga nicht würdigen niedrigen Halle gespielt werden.

 

Gleichwohl kamen die Hörderinnen gut ins Spiel und konnten sich sogar eine kleine Führung erspielen, die dann jedoch wieder verloren wurde, als sich die Hörderinnen noch nicht auf die Situation eingestellt hatten und immer wieder am gut postierten Block des Gegners scheiterten. Davon erholten die Hörderinnen sich nicht und hatten am Ende des Satzes das Nachsehen.

 

Doch so langsam kamen die Mädchen ins Spiel und konnten die Anweisungen des Trainers umsetzen, insbesondere wurden die ausgemachten Schwachpunkte in der Annahme konsequent angespielt, sodass der Gegner zunehmend Schwierigkeiten hatte, den eigenen Spielaufbau erfolgreich zu gestalten. Eine Aufschlagserie von Zuspielerin Michelle Jagst brachte den TVH dann endgültig auf die Siegerstraße, konnte das Team sich doch vorentscheidend von 14:12 auf 19:12 absetzen. Den Vorsprung ließen sich die Hörderinnen nicht mehr nehmen und machten im 3. Satz da weiter, wo sie aufgehört hatten. 

 

Aufschlagserien von erneut Michelle Jagst und Nele Hoja brachten den TV H weit nach vorne und es gelang dem Gegner kaum, am gut postierten Hörder Block vorbeizukommen. Auch dieser Satz ging deutlich an den TVH. 

Jetzt war der TVH „on fire“, blieb konsequent in den eigenen Aktionen und hatte in Samanta Gega die überragende Angreiferin in seinen Reihen. Beim Spielstand von 23:15 kamen die Hörderinnen im Gefühl des sicheren Sieges noch einmal in Schwierigkeiten, weil sie in Annahme und Angriff nachlässig wurden. Doch als nach der letzten möglichen Auszeit die Gelsenkirchener Spielerin ihren Aufschlag verschlug, war der „Drops gelutscht“ und der nächste Dreier wurden aus Gelsenkirchen mit nach Hörde genommen, so wie es sich für gute Dortmunder gehört.

 

Team:

Viktoria Bader, Samanta Gega, Nele Hoja, Michelle Jagst, Sarah Jagst, Miriam Janssen, Johanna Jaworek, Marlene Lösing

 

tm, 24.11.15

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