F2 gegen TV Hasperbach

1:3 | 93:100 | 25:22  25:27  19:25  24:26

Das letzte Spiel im Jahre 2014 musste der TVH in Soest gegen den TV Hasperbach austragen. Dabei schien die kleine und enge Halle den Gegner, der selbst in einer kleinen Halle spielt, zu bevorteilen. Gleichwohl konnte die deutlich jüngeren Mädchen vom TVH sich anfangs absetzen, verloren dann zum Schluss des Satzes den roten Faden und mussten den Satz unnötigerweise mit 22:25 abgeben.

 

Im nächsten Satz sollte alles besser werden, und tatsächlich wuchteten die Hörderinnen sich mit guten Aufschlägen und erfolgreichen Angriffsaktionen, vor allem auch über die Mitte, schnell gehörig in Führung. Bei 23:18 schien es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis der Sack zu ist, doch plötzlich flatterten die Nerven und der Gegner konnte tatsächlich noch ausgleichen, doch der Aufschlaggewinner der für diesen Zweck eingewechselten Nicole Pipa brachte dann doch noch den Satzerfolg.

 

Der dritte Satz verlief dann etwas nervenschonender, die jungen TVH-Mädels gaben diesmal die schnell herausgespielte Führung nicht mehr aus der Hand und brachten den Satz über ein erneutes 23:18 sicher nach Hause. Wer geglaubt hatte, der vierte Satz sei nur noch Formsache, wurde (erneut) getäuscht:

 

die Konzentrationsschwankungen der Hörderinnen pendelten wieder Richtung „unglaublich“, einfachste Bälle wurden verbaggert und verschlagen. Über 4:8 und 15:20 schien der Gegner zum Tiebreak zu enteilen, doch die jungen Hörderinnen wollten sich so nicht geschlagen geben und bewiesen Moral. Souveräne Aufschläge und gute Blockarbeit brachten die Hörderinnen erstmals bei 24:23 in Führung, der Gegner konnte noch einmal ausgleichen, doch wieder war es ein Aufschlagwinner, diesmal von Miriam Janssen, der den Satz zugunsten des TVH entschied.

 

Da hieß es für alle erst einmal durchpusten und über den gefestigten 3. Platz – mit „nur“ 3 Punkten Abstand zu den führenden Teams – freuen und die anstehende Weihnachtspause genießen. 

 

Nach der Hinrunde kann zumindest schon einmal das Fazit gezogen werden, dass die Hörderinnen sich schnell an die höhere Spielklasse gewöhnt haben, die Leistungsdichte im 12er- Kader kompensiert verletzungsbedingte Ausfälle, aber auch Formschwankungen.

 

Wenn das Team und die Einzelspielerinnen diese Schwankungen noch dauerhaft in den Griff bekommen, darf noch Einiges von ihnen erwartet werden.

 

Team:

 

Louisa Baldauf, Enya Benthaus, Michelle Jagst, Sarah Jagst, Miriam Janssen, Johanna Jaworek, Dana Kastrup, Larissa Klos, Hanna Knop, Hannah Köster, Marlena Nadoveza, Nicole Pipa

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