Hörde feiert "Heimsieg" im Münsterland

Die M1 aus Hörde hat das Siegen doch nicht verlernt. Die Partie am Samstagabend beim Aufsteiger TSC Münster-Gievenbeck ging 3:1 zu Gunsten der Hörder aus. Was jedoch nach einer relativ klaren Geschichte aussieht, drohte bereits vor Spielbeginn zu kippen. Während der Anfahrt in das nah gelegene Münster kamen die ersten Stolpersteine als einer der beiden Bullis seinen Geist aufgab. Selbst eine gemeinsame Anschiebaktion konnte das Gefährt nicht zum Laufen bringen. Die Umstände waren allerdings glücklich für die M1, sodass das Team schlussendlich vollständig in Münster ankam und antreten konnte.

 

Trainerin „Teee“ hat während ihrer Ansprache vor Spielbeginn anscheinend die richtigen Worte gefunden, denn die M1 konnte mit einem Blitzstart den ersten Satz in ca. 15 Minuten deutlich für sich entscheiden. Genau genommen war es ein Wort, das sie dem Team predigte. Das Wort des Tages lautete „SPACE“ (Smart, Patience, Arrogance, Communication & Energy). Die Gegner erwiesen sich allerdings als stark fehlerbehaftet, womit man nicht gerechnet hatte. Gerade deswegen verwies „Teee“ nach dem ersten Satz darauf konzentriert zu bleiben, da mit einer Leistungssteigerung der Münsteraner zu rechnen war.

 

Im zweiten Satz geschah genau das. Die Jungs des TSC zogen an und die mitgereisten Hörder Fans erlebten ein enges und packendes Spiel. Mit 26:24 konnte die Heim Mannschaft das Satzverhältnis ausgleichen. Auch im dritten Satz standen sich zwei ebenbürtige Gegner gegenüber. Die Münsteraner konnten durch einen soliden Block glänzen und spielten auf der anderen Seite häufig mit dem Hörder Block um zu Punkten zu gelangen. Mit einer weitestgehend stabilen Annahme und einiger Aufschlagserien konnten sich die Hörder immer wieder gut im Spiel halten. Der Satz wollte dementsprechend auch kein Ende nehmen. Auf beiden Seiten gab es mehrfache Satzbälle, die häufig aufgrund von Eigenfehlern bzw. Unkonzentriertheit liegen gelassen wurden. Am Ende entschieden sich die Hörder dann aber doch den Sack mit einem 31:29 zu zu machen.

 

Beflügelt von dem harten Schlagabtausch gingen die Hörder Jungs mit der klaren Ansage der Trainerin „Ich bin bereit nach Hause zu fahren“ in den vierten Satz. Wieder in die Verlängerung zu müssen, wollte man definitiv vermeiden. Die zwischenzeitliche Führung von 10:7 verhieß zunächst Gutes. Bis sich unser Kapitän Jan Therhoven dazu entschied, bei einer Blockaktion umzuknicken. Aufruhr auf Seiten der Hörder entstand, besonders vor dem Hintergrund, dass sich mit Marius Harrmann drei Wochen zuvor bereits eine Stammkraft des Teams auf die gleiche Weise verletzt hatte. Marius war deshalb zunächst nur auf der Bank, musste aber aufgrund von Jan‘s Verletzung doch

auf Feld geschickt werden. Wer nun dachte, dass das Team im Anschluss geknickt sei und das Spiel aus der Hand geben würde, sah sich getäuscht. „Für Günni!“ war fortan die Ansage und so trat die M1 in der Folge auch auf.

 

Eine Reihe von vier direkten Punkten ebnete den Weg für einen Durchmarsch zum finalen 25:18 Sieg im vierten Satz und damit zum Gesamtsieg von 3:1.  Dabei zeigte die Mannschaft Moral, Disziplin und einen enormen Siegeswillen. Marius war nach seiner Verletzung schon fast wieder der Alte und für unseren Kapitän hoffen wir natürlich nur das Beste und eine schnelle Genesung! Die kommenden zwei Wochen sind spielfrei, sodass Regeneration im Vordergrund steht bevor es zum letzten Spiel im Jahr 2015 zum VfL Lintorf geht.

 

Das Wort zum Sonntag: Space!

 

Wir mit Euch!

 

Eure M1

 

jr, 22.11.2015

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