Hörde meldet sich zurück

Da war es wieder, das Hörder Fieber. Genau im richtigen Moment entfachen die Jungs von der Stettiner Straße das Hörder Feuer und fügen dem Spitzenreiter die zweite Niederlage der Saison zu. Nach den eher schwachen Auftritten in den letzten Spielen holt sich der TVH beim Tabellenführer jede Menge Selbstbewusstsein zurück und gewinnt bei der Post Telekom SV Aachen mit 3:2. In einer hart umkämpften Partie schenkten sich beide Mannschaften nichts, am Ende kann Hörde endlich wieder jubeln.

 

Nein, mit diesem Sieg konnte man nicht rechnen. Auch wenn Aachen schlecht ins neue Jahr gestartet war, Hörde fuhr als Außenseiter nach Aachen. Doch in den Spielern war kein Platz für solche Gedanken, spätestens im zweiten Satz wurden allen klar: „Hier geht was!“. Ließ man sich im ersten Satz noch zu schnell aus dem Konzept bringen, kam man im zweiten Satz auf beeindruckender Weise zurück. Es war eine Partie die in der Annahme entschieden wurde, denn sobald sich eine der beiden Mannschaften ein oder zwei Fehler erlaubten, zog die andere davon. So auch im dritten Satz, als Hörde durch eine Aufschlagserie von Christopher Hengefeld auf 7:0 davonzog und diesen Vorsprung bis zum Satzende verwalten konnte. Beide Trainerinnen spekulierten, nahmen ihre Stammsechs vom Feld, um ihnen eine Pause zu gönnen und sich für den nächsten Satz zu rüsten. Aachens Plan ging auf, sie holten sich ebenso deutlich den vierten Satz und glichen aus. Es war ein von Taktik geprägtes Spiel, denn sowohl Aachens Trainerin Steffi Haake, als auch „Teee“ Williams reizten ihre Spielerwechsel voll aus und versuchten so den Rhythmus des Gegners zu brechen oder sich taktisch anders auszurichten . Es musste also der Tiebreak her und Hörde erwischte den besseren Start. Beim Stand von 8:3 wechselte man die Seiten, doch Aachen kam wieder zurück. Beim Stand von 13:12 für Hörde schien der PTSV das Spiel zu drehen, doch der TVH hielt das Side-Out und siegte mit 15:13.

 

Es war die Revanche für das Hinspiel, in dem Hörde ebenfalls knapp unterlegen war. Dieses Mal waren die Stettiner-Straßen-Jungs die glücklichen Sieger und der Sieg war verdient. Natürlich wird sich keiner in der Mannschaft nun zurücklehnen und Däumchen drehen. Dieses Spiel war eine Momentaufnahme von dem, was in der Mannschaft steckt und was möglich ist. TVH kann also doch Top-Spiel, nun heißt es diese Leistung zu konservieren und weiter an sich zu arbeiten. Jeder Spieler kam an diesem Tag zum Einsatz, ein jeder hat seinen Beitrag zum Sieg geleistet. „Es war eine Mannschaftsleistung“, sagte Trainerin „Teee“ am Ende des Spiels und damit hatte sie Recht. Gemeinsam hat man sich diesen Sieg erarbeitet. „Gemeinsam“, da war doch was. Kommen wir zurück zu dem, was Hörde bisher immer stark gemacht hat: Gemeinsam.

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