Hörde verteidigt Festung gegen PTSV Aachen

Nach einer langen Schlacht um jeden Ball in der Hörder Festung gewinnt die M1 gegen Spitzenreiter PTSV Aachen mit 3:2 und sammelt somit die ersten Punkte vor dem Heimpublikum.

 

Nach knapp 2 Stunden fiel der letzte Ball auf den Boden des Goethe Gymnasiums und bescherte der M1 den ersten Heimsieg. Dabei hatte keiner vorher mit diesem Ergebnis gerechnet, Aachen war als Spitzenreiter angereist und verlor lediglich gegen Direktverfolger Lüneburg 2. Somit waren die meisten davon ausgegangen das es ein schnelles Spiel werden würde nach der letzten Vorstellung der M1 in Moers. Doch man irrte sich!

 

Die M1 startete vollkommen ungehemmt und ließ sich nicht aufhalten, starke Aufschläge und eine stabile Block-Abwehr bescherten eine schnelle Führung bis zum Zwischenstand von 12:8. Danach entwickelte sich dieses Spiel zu einer absoluten Top Partie, die M1 spielte weiter mit Freude und einem starken Publikum im Rücken. Zum Ende des ersten Satzes wurde es allerdings noch mal eng, mehrere Eigenfehler sorgten für einen Zwischenstand von 24:24. Danach allerdings weckte Trainerin Teee mit Hilfe der Zuschauer die M1 wieder, sodass der Block und die Abwehr wieder stabil standen und der Satz mit 26:24 gewonnen werden konnte. Es bahnte sich also eine Überraschung an.

Aachen schien sich nun gefangen zu haben und ein weiterer Satz auf höchstem Niveau bahnte sich an. Der Spielstand war jederzeit ausgeglichen, bis sich bei den Hördern wieder zu viele Eigenfehler einschlichen. Die starken Aufschläge die in Satz 1 den Gegner unter Druck setzten flogen ins Aus oder landeten im Netz. Somit musste sich die M1 im „Sideout“ bewähren um nicht einem Rückstand hinterher zu rennen. Die Annahme war stabil und die Angriffe landeten reihenweise im gegnerischen Feld. Allerdings brach sich die M1 in diesem Satz mit der hohen Fehlerquote im Aufschlag das Genick und verlor somit diesen Satz 20:25.

 

Somit war die Marschrute klar, Eigenfehler minimieren, den Gegner wieder mit Aufschlägen unter Druck setzten und daraus aus einer guten Feldabwehr Punkten. Allerdings zeigten die Hörder eine vollkommen andere Stärke den BLOCK. Im dritten Satz war dieser die beste Waffe der M1. Der Aufschlagdruck war vorhanden sodass dem Gegnerischen Zuspieler das Zuspiel eingeschränkt wurde und sich der Block gekonnt in Szene setzten konnte. Fabijan Slacanin und Moritz Finke blockten was das Zeug hielt, Zuspieler Florian Groß/Pascal Rademacher spielten die Angreifer ein ums andere Mal Frei, sodass Lennart Exner jeden Ball verwandeln konnte und Libero Jan Terhoeven sicherte alles was am Block vorbei kam. Sodass die M1 aus einer sehr starken Block-Abwehr diesen Satz gewinnen konnte 25:20.

Somit hatte die M1 schon Punkte in eigener Festung geholt ( die ersten in dieser Saison). Allerdings wollte man noch mehr aber in Satz 4 fehlte die Konzentration. Die Annahme wackelte sodass die Zuspieler viel laufen mussten und der Gegnerische Block gut positioniert war. Trotzdem gab sich die M1 nicht auf und es gab spektakuläre Ballwechsel  um jeden Punkt. Es sollte aber für die M1 im vierten Satz nicht reichen sodass dieser mit 19:25 verloren wurde.

Es war also der perfekte Krimi für einen Samstagabend in der Dritten Liga gesorgt. 5 Sätze gegen den Tabellenführer aus Aachen. Hallensprecher Sven heizte die Zuschauer auf den Rängen vor Beginn nochmal ein, sodass es laut wurde in der Halle und die Hörder bereit waren diesen Satz zu gewinnen. Die M1 startete mit eigenem Aufschlag und den Fans im Rücken. Das Spiel war Ausgeglichen bis die Hörder mit eigenem Blockpunkt zu einer mini Führung kamen und bei 8:6 die Seiten wechselten. Nun galt es die Konzentration zu Halten und aus der starken Block-Abwehr heraus zu Punkten. Dies gelang den Hördern, die Aufschläge waren Druckvoll, sodass sich der Block und die Abwehr auf die Angriffe der Aachener einstellen konnten. Die Führung wuchs an bis zu einem 11:9. Die Hörder kämpften mit Hilfe des Publikums um jeden Ball und konnten den Willen der Aachener endgültig brechen, sodass der letzte Ball zum 15:11 auf den Aachener Boden fiel und die M1 die Sensation perfekt machte.

 

Somit sorgte die beste Saisonleistung der M1 zum ersten Erfolg in der eigenen Festung. Dies gelang allerdings nur mit Hilfe eines Fantastischen Publikums das dem Namen Hörder Festung alle Ehre machte.

Aufbauend auf dieser Leistung Blickt die M1 optimistisch in die Zukunft und freut sich bereits auf das nächste Heimspiel vor hoffentlich wieder einem so grandiosen Publikum.

 

 

 

Wir mit euch!

Eure M1

 

 

nv.            27.11.16

 

 

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