Hörder Kreativkünstler als Underdog nach Moers

Hörder Kreativkünstler als Underdog nach Moers

 

Der Saisonstart der Hörder M1 verlief bisher mehr als holprig. Zum ersten Mal seit dem Aufstieg in die Dritte Liga vor drei Jahren beginnt man damit, sich in der Tabelle nach unten statt nach oben zu orientieren. Nach zwei sehr unnötigen Niederlagen gegen Ammerland und Baden, konnte die M1 mit dem Sieg in Münster und dem starken Auftritt gegen eine gut aufgestellte Bonner Mannschaft dann doch die ersten Punkte der Saison einfahren. Und es war zu erkennen, dass sich Kreativität manchmal auszuzahlen scheint. Durch die Langzeitverletzungen unserer beiden Mittelblocker, die vielen Krankheiten sowie mehrere arbeits- und urlaubsbedingten Ausfälle bei Training und Spielen werden mittlerweile alle übrigen Spieler zu Allroundern. So spielten in den letzten Spielen Außenangreifer und Diagonalspieler als Mittelblocker, Diagonalspieler als Außenangreifer, Außenangreifer auf Diagonal und Libero. Und wer weiß schon, was an diesem Wochenende passiert. Ob unser Zuspieler zum Libero wird und Position 3 im Rotationsprinzip zuspielt? Wir werden sehen.

 

Am Sonntag geht es auswärts um 18:00 Uhr gegen den Moerser SC, seines Zeichens Traditionsverein und absoluter Aufstiegskandidat in dieser Saison (nach Lüneburg, die sicherlich nicht aufsteigen wollen). Wie einst wir selbst in unserer ersten Drittligasaison, als wir am 7. Spieltag im Spitzenspiel zum ebenfalls noch ungeschlagenen späteren Meister SF Aligse fuhren, legten die Moerser in dieser Saison als Aufsteiger einen durchaus gelungenen Start hin. Zwei deutliche Siege stehen zwei sehr knappen Niederlagen gegen den WVV-Pokalsieger Aachen sowie den Meisterschaftsfavoriten Lüneburg gegenüber. Das Aufeinandertreffen am Wochenende wird neben dem Spiel selbst auch zu einem kleinen Ehemaligentreffen. So sind Lukas und Jan ursprünglich Moerser Volleyball-Gewächse, die unter dem aktuellen Moerser Trainer groß geworden sind, und auf der anderen Seite lernte der Neu-Moerser Moritz Müller in Hörde den Umgang mit dem (damals noch weißen) Spielgerät.

 

Das anstehende Auswärtsspiel kommt zum jetzigen Zeitpunkt genau recht: Starker Gegner, schöne Halle, Außenseiterrolle,…nach der zweiwöchigen Spielpause kann die M1 somit befreit aufspielen, hat in Moers nichts zu verlieren und kann in Vorbereitung auf das anschließend anstehende Heimspiel durch einen guten Auftritt Selbstvertrauen tanken. Und wenn man auf die zurückliegenden Ereignisse der nahen Vergangenheit schaut –Portugal wird Europameister, Christoph Harting holt Olympia-Gold, Trump…Trump…Trump – ist dem Favoriten ja vielleicht sogar der ein oder andere Punkt zu entlocken.

 

 

Wir mit Euch

Eure M1

 

 

 

jt.                16.11.2016

 

 

 

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