Männliche U14 macht alles klar

… und zwar für die Westdeutsche Meisterschaft, die am 21.3.2015 in Düren stattfinden wird.
Dass die Qualifikation nicht allzu schwer werden würde, war den Trainern und Jungen eigentlich schon vorher klar, war doch mit dem  TSC Münster-Gievenbeck  im ersten Spiel ein Gegner zu erwarten, der in der Vorrunde der Oberliga 3 auf Platz 5 abgeschnitten hatte.
Zudem waren  die Münsteraner in der A-Qualifikation „nur“ Vierte geworden, so dass alles andere als ein Sieg eine große Überraschung geworden wäre.
Trotzdem stellte Wogo in Vertretung des Stammtrainers Florian Groß die erste Vier aufs Feld, die dann auch souverän den ersten Satz mit 25:4 nach Hause brachte. Im zweiten Satz erhielten auch alle anderen Spieler ihre Chance, nutzten sie und gewannen ebenfalls ungefährdet 25:13.
Damit war die Teilnahme an den Westdeutschen gesichert.

Jetzt ging es „nur“ noch um eine gute Platzierung und bei einem weiteren Gewinn um einen vorrangigen Platz in der ersten Runde der Meisterschaft.
Auf ein Neues also  gegen die Jungen aus Höntrop, die schon in der Oberliga-Runde nur mit einem Satz weniger einen Rang hinter den Hörder lagen.  Und wer in Höntrop gespielt hat, weiß um die Atmosphäre, wenn viele engagierte Eltern ihre Kinder in eigener Halle unterstützen.
Können und Einsatz , vielleicht auch ein wenig Glück, prägten dann den ersten Satz, den die Hörder schließlich mit 26:24 für sich entscheiden konnten.
Und nun wurde es spannend. Schnell gingen die Höntroper Jungen mit 3:1 und 5:2 in Führung, während sich bei den Hördern die ersten Konditionsschwächen zeigten. Malte, bis dahin eine Bank bei Aufschlägen und Verteidigung,  war „platt“. Gregor hatte schon vorher  eine Pause einlegen müssen, und auch Kapitän Cornelius hatte trotz einer spektakulären Fußabwehr nicht mehr die Konstanz der ersten Stunde, während Axel seinen harten Angriff nicht stabilisieren konnte.  Und da Tolga krankheitsbedingt fehlte, die Nachwuchsspieler David und Linus noch nicht stark genug für dieses Niveau sind, waren die Wechselmöglichkeiten gering.

Aber es klappte! Mitte des Satzes fingen sich die Jungen. Gregor kam vor der Bank zurück, Justus wurde immer sicherer, und schließlich zogen sie davon. Eigenfehler beim Gegner , eine aus Sicht der Höntroper  fragwürdige Entscheidung des Schiedsrichters zu Gunsten der Hörder – die Eltern wurden immer leiser, während sich die Jungen auf der Bank die Lunge aus dem Hals schrieen.

Und Hörde gewann den Satz: 25:17. Spielzeit: Eine Stunde und 3 Minuten!!
Damit war endgültig alles klar für die Westdeutschen Meister schaften.

Die Mannschaft: Gregor Student, Axel Eickholt, Linus Schmolling, Justus Clemens, Cornelius Bußmann
David Hold, Malte Timmermann, Tolga Gökce (krank),

Die Trainer: Florian Groß ( verhindert), Wolfgang Goeke (Ersatz)
Als Schiedsrichter half uns: Marian Greven

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