Münsterländer Wüste

Es steht das letzte Auswärtsspiel des Jahres bevor und es wird vermutlich auch das schwerste Auswärtsspiel des Jahres. Der Berg Fidel ruft und dort wartet der USC Münster, ein unangenehmer Gegner. Normalerweise wäre der Volleydome in Münster ein grandiose Spielstätte, man könnte sich auf eine tolle Kulisse freuen, wenn man denn nur in der 1. Frauen-Bundesliga spielen würde. Doch in der Dritten Liga der Männer erwartet den TVH gähnende Leere, selbst wenn 200 Zuschauer dort anfeuern würden.  

 

Aber man will sich nicht von Anfang an in Ausreden verlieren, Volleyball ist harte Arbeit und auch dieses Spiel wird harte Arbeit. Mit dem USC erwartet Hörde eine Mannschaft, die bisher kein Spiel gewonnen hat und nur einen Satz auf der Habenseite hat. Doch die Gegner waren bisher nur die ungeschlagenen Teams aus Ammerland, Aachen und Tecklenburg. Dazu kommt noch eine Portion Extra-Motivation, weil man seinen ehemaligen Team-Kameraden gegenübersteht. Benjamin Irle und Lukas Rohleder würden ihrem Ex-Verein gerne eine Niederliga mit auf den Heimweg geben. Im Vorjahr hatte man in Münster mit 0:3 das Nachsehen, es war eine empfindliche Niederlage. Man ist also gewarnt, die Mannschaft stellt sich auf eine „eklige“ Partie ein.

 

Die Kadersituation hat sich etwas beruhigt, bis auf Robin Frosting und Tobias Windscheif werden alle Spieler mitfahren können. Lediglich bei Kapitän Jan Terhoeven wird wieder kurzfristig entschieden in welcher Rolle er auf dem Feld stehen wird. Der Mannschaft hat der Sieg in Lintorf gut getan, man will diesen Schwung mit nach Münster nehmen. Mit einem Sieg dort könnte man in den nächsten Wochen ein wenig befreiter aufspielen. Denn ab dem 22.11. heißt es „Hörder Festspielwochen“, drei Heimspiele in Folge. Mehr muss man dazu nicht sagen. 

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