M1 dominiert letztes Heimspiel

Beim letzten Heimspiel sorgten etwa 300 Hörder Fans auf der Tribüne mit ihren Gesängen für einen würdigen Saisonausklang. Die Mannschaft tat ihr übriges. Der TV Hörde siegte gegen den VfL Lintorf mit 3:1 (26:28, 25:21, 25:12, 25:22).

 

"Eine Stimmung wie beim ersten Heimspiel", schwärmte TVH-Trainerin Teee Slacanin von der Atmosphäre auf den Rängen und dem Feld.

 

Hörde erwischte jedoch einen holprigen Start. Annahmefehler, verschlagenen Aufgaben und zahlreichen "Fahrkarten" am Netz bestimmt war. Nach dem verpatzten Auftakt redutierten die Hörder ihre Fehlerquote gewaltig und dominierten die Niedersachsen.

 

Trainerin Slacanin nahm im zweiten Satz beim Stand von 21:15 den grippegeschwächten Kapitän Jan Terhoeven vom Feld und brachte Frederick Beyrich.Von den Reservisten kam nur Spielmacher Florian Groß im dritten Satz beim Stand von 19:11 für Pascal Rademacher zum Einsatz.

 

Mittelblocker Fabian Fingerhut war im Training umgeknickt und wurde für den Saisonausklang in Bonn geschont. Für das Hörder Eigengewächs zeigte Neuzugang Jakob Rebtschinski über vier Sätze eine überzeugende Leistung. Für den verschnupften Jonathan Lange bleib nur ein Platz auf der Bank.

 

Fans, Hörder Vorstand, Mannschaft und Trainer waren nach 94 Spielminuten mit der sportlichen Leistung und dem würdigen Rahmen hochzufrieden. Einziger Kritikpunkt bleibt weiterhin die durch das Harzen der Handballer verursachte Verunreinigung des Hallenbodens.

 

"Wir versauen uns bei der Bodenarbeit im Training Sportkleidung und Bälle", schimpfte Co-Kapitän Dobromir Karkoszka über den unbefriedigenden Zustand. Mit dem achten Saisonerfolg bleiben die Hörder vorerst auf Rang fünf, können aber am letzten Spieltag mit einem Erfolg beim Aufsteiger SSF Fortuna Bonn die Rheinländer überholen.

 

gez.: KW

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