M1 feiert kurzen Besuch in Vechta

Nach der knappen Niederlage vergangene Woche gegen den SSF Bonn, hat die M1 gegen DJK Füchtel-Vechta zu alter Größe gefunden. Nur 68 Min hat der erste 3:0 Sieg der Hörder Männer gedauert. Damit ist der Ort Vechta nun inoffizielles Hoheitsgebiet von Dortmund-Hörde. Welch eine Ehre!

 

Bis auf wenige Wackler wurde der Gegner mit einer konstanten und souveränen Leistung des gesamten Teams in die Schranken verwiesen. Vor allem im ersten Satz wurde dem Gegner keine Luft zum Atmen gelassen. Mit druckvollen Aufschlägen, starker Block- und Abwehrarbeit und vernichtenden Angriffen wurde der Satz klar und deutlich mit 25:14 gewonnen.

Im zweiten Satz fing man zunächst da an, wo man in Satz eins aufgehört hatte. Nach einem konzentrierten Start konnte sich der TVH mit 7:3 direkt vom Gegner absetzen. Dann schlichen sich jedoch einige Wackler ein. Auf Grund gelegentlicher Eigenfehler auf beiden Seiten konnte keine Mannschaft eine entscheidende Führung erspielen. Dies änderte sich in der zweiten Hälfte des Satzes, als Trainerin "Teee" Dobromir Karkoszka auf der Außenposition eingewechselte. Mit lautstarker Stimme und wuchtigen Angriffen war der athletische Angreifer hauptverantwortlich für das 25:20 Endergebnis des zweiten Satzes für den TV Hörde.

 

Im dritten Satz setzte die M1 den Deckel drauf. Obwohl der Gegner permanent in Reichweite blieb, spielte man das Spiel souverän zu Ende. Dabei erkämpfte sich die M1 wichtige Punkte, die nach spektakulären Abwehraktionen von Libero Torben Mols und Kapitän Jan Terhoeven gewonnen wurden. Am Ende war der TVH mit einem knapp erscheinenden Ergebis von 25:22 klarer Sieger des Spiels. Endlich konnte die M1 zeigen, was in ihr steckt. Es scheint, als hätten sie ihre Lehren aus dem Spiel gegen Bonn ziehen können und spielten am 2. Spieltag auf, wie seit langem nicht mehr. Die DJK Füchtel-Vechta wurde standesgemäß in der Dritten Liga begrüßt und eingehördet.

 

Die starke Leistung der M1 lässt auf eine spannende Begegnung am kommenden Wochenende gegen Alemania Aachen hoffen, die bereits in den vergangenen Saisons die Hörder M1 zu langen und nervenaufreibenden 5-Satz-Spielen zwangen.

 

pr, 27.09.15

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