M1 scheitert erneut an sich selbst

Mal wieder eine vermeidbare Niederlage, mal wieder die VSG Ammerland. Wie schon so oft in den letzten Jahren, verliert die M1 gegen eine spielerisch nicht überragende, aber kämpferisch sehr starke Ammerländer Mannschaft.

 

Lediglich sieben Spieler sind beim Gegner angereist, jede Position ohne Wechselmöglichkeit besetzt, dazu der eigentliche Libero im Angriff. Was vor dem Spiel nach einer klaren Angelegenheit aussah, wurde im Verlauf des Spiels zur Präsentation längst vergessen erhoffter Schwächen. Nach fünf Sätzen gilt es nur sagen: Glückwunsch Ammerland zu einem großen Kampf; Mund abwischen, besser trainieren, M1.

 

Dabei sah im ersten Satz des Spiels alles noch nach der angesprochenen klaren Angelegenheit aus. Konzentrierte Aufschläge, gute Blockarbeit, souveräner Angriff und eine Ammerländer Mannschaft, die weit hinter ihren Möglichkeiten blieb. Dann passierte, was in den letzten Jahren den Hördern so oft passierte. Nach einem viel zu einfachen 25:13 im ersten Satz, schaltete man mindestens drei Gänge zurück und dachte, dass man das Ding schon irgendwie schaukeln würde.

 

Die paar Aufschläge, die noch im gegnerischen Feld ankamen, verfehlten das vorgegebene Ziel, der eigene Block schien nunmehr jegliche Stabilität oder Geschlossenheit zu vermeiden und vor einer Berührung des Hallenbodens schreckte jeder Spieler lieber zurück, bevor das Trikot noch Falten bekommt. So kam es, dass erfahrene Ammerländer mit Basisvolleyball ohne sonderlich spektakuläre Angriffsaktionen wieder und wieder zu Punkten kamen.

 

Auf der eigenen Seite ließ man dagegen aus einer durchwachsenen 

Annahme größtenteils jegliche Aggressivität wie auch Kreativität im Angriff 

vermissen, wodurch sich der Gegner durch eine solide Abwehrarbeit aus dem Schlamassel ziehen konnte. Insgesamt steht abschließend eine selbst verschuldete 2:3 Niederlage und die Frage, ob man sich bei gezeigter Leistung über 2 verlorene Punkte ärgern oder über einen noch gewonnenen Punkt freuen sollte.

 

Rückblickend hat uns das Spiel ziemlich deutlich unsere noch vorhandenen 

Schwächen aufgezeigt und wir wissen, dass wir mit Blick auf das kommende 

Wochenende einiges zu tun und zu verbessern haben, um im Spiel gegen den Spitzenreiter auch nur eine kleine Chance zu haben. Demnach gilt es nun, das Spiel abzuhaken und hart dafür zu arbeiten, der TVA Fischenich am Samstag einen großen Fight zu liefern. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

 

Wir mit EUCH!

 

Eure M1

 

jt, 15.02.2016

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