M2 verliert 0:3 und Trainer Kohne die Nerven

Ausgangslage

Mit einer Niederlage und einem Sieg im Gepäck ging es Samstag nach Mondorf. Dieses beschauliche Dörfchen, das sagt der Name ja schon, liegt hinter dem Mond. Mit insgesamt 7 Spielern (inkl. Libero + 3 Mitten) konnten wir an diesem Wochenende einen eindrucksvollen Kader auf die Reise schicken.

 

Zum Spiel

Zu Beginn des ersten Satzes begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, dann Riss der Faden im Hörder Spiel und der Gegner zog unaufhaltsam davon. Trotz einiger spektakulären Angriffen von den jungen Rothemden, bei denen den Zuschauern die Stadionwurst und den Anschreibern fast das Bier aus der Hand gefallen wäre, konnte man in diesem Satz nicht viel reißen. So musste man sich nach nur 22 Minuten geschlagen geben.

Also auf – auf! Satz zwei muss her! Gestärkt mit einer echten Regionalliga Frikadelle, die wohl auch bei einigen Pfeifen Anklang gefunden hat, sollte sich das Blatt nun wenden.

Früh im Spiel konnte sich der Gegner absetzen. Doch Hörde schlug zurück: Der eifrige Eike sammelte Punkte beim Aufschlag, so dass die Schmetterlinge aus dem Dortmunder Süden wieder dran und dann sogar vorbei waren. 21:19, 23:21 und plötzlich 24:24 und es wurde laut.

Trainer K., war so sauer über die Leistung der Hörder und von zwei anderen Personen, dass er glatt einem süßen Mettigel den Kopf abgebissen hätte.

 

Ende vom Lied gelb für Trainer und irgendwie noch zwei Punkte für Mond-orf.

Seitenwechsel – Schwung mitnehmen und los. Den Schwung zunächst hatte nur Coach K. mitgenommen. Und was für einen! Mit gekonnten Griffen und einem lockeren Armzug verfrachtete er Klemmbrett, Flasche und Tasche auf den Boden. Alles gut dachte man. Passiert schon mal. Doch nach diesem unglücklichen Fallenlassen schmiss er wie aus dem Nichts seinen Kugelschreiber (ein eher preiswertes Modell eines Pizzalieferanten) auf den Boden. Das hat der erste Schiedsrichter nicht leichtgenommen und die rote Karte gezückt. Leider war nur beim Trainer Feuer drin. Der dritte Satz war zu keiner Zeit ansatzweise zu holen. Zu groß war der Vorsprung, obwohl die Mondorfer es zum Ende des Satzes noch einmal spannend machen wollten. 22:24

 

Aussicht

Jetzt ist erst einmal eine Woche Pause wegen Jugendspieltagen. Danach geht es nach Minden, die von Platz 5 grüßen (Hallo!). Wir haben allerdings den klaren Vorteil, dass uns zunächst erst einmal keiner mehr Überholen kann.

 

 

Kader: Der ballsichere Beßelmann, der extrovertierte Externbrink, der als Zuspieler hellseherisch spielende Hester, der lautstarke Limpinsel, der mürrische Mausolf (diesmal als abgebrühter Außenangreifer), der männliche Meyer, sowie der wuchtige Walz.

Coach: kollabierender Kohne

Co: gutherzige Giesler

 

 

 

pg.     31.10.16

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