Nur nicht abheben jetzt!

Kennt ihr die Geschichte von Ikarus? Dem Jungen, der vor Übermut zu hoch flog und dann abstürzte? Durch den Sieg gegen den Tabellenführer aus Aachen erlebt Hörde aktuell auch einen kleinen Höhenflug. Man hat Selbstvertrauen getankt, aber mehr auch nicht. Aber es steckt schon im Wort drin: Selbstvertrauen, an seine eigenen Stärken glauben.

 

Man geht also als Außenseiter in die Begegnung gegen den Tabellenzweiten VSG Ammerland und das ist auch in Ordnung. Doch Hörde wird sich keinesfalls verstecken und möchte wie in Aachen selbstbewusst in die Partie gehen. Nun hängt alles davon ab, ob man an die Leistung vom vergangen Wochenende anknüpfen kann. Noch fehlt dem Hörder Spiel die Konstanz, zu oft lässt sich man sich aus dem Rhythmus bringen. Wenn die Mannschaft es schafft gemeinsam als Team aufzutreten und ihr Potential abzurufen, dann ist vieles möglich. Vielleicht dann auch wieder ein Sieg vor eigener Kulisse. Bisher konnte man nur eine Partie vor eigenem Publikum für sich entscheiden, ansonsten hat man sich immer als freundlicher Gastgeber präsentiert.

 

Das soll sich möglichst schnell ändern und am liebsten an diesem Wochenende. Gegen Ammerland soll endlich wieder ein Heimsieg her, den hätten sich die treuen Anhänger redlich verdient. Zu oft standen Fans und Spieler am Ende mit leeren Händen da.

 

Die Mannschaft arbeitet weiter hart an sich, niemand ruht sich nach dem Sieg gegen den Tabellenführer aus oder bildet sich gar etwas darauf ein. Am Montag waren die Gedanken wieder auf das nächste Spiel gerichtet, auf das nächste „Hömespiel“. Die Stettiner-Straßen-Jungs wollen sich in ihrer Festung wieder zuhause fühlen.  

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