Pech gehabt

Wenn man – wie am Samstag den 15.11.14 geschehen – am letzten Spieltag der männlichen U14 (D-Jugend) gegen den bisher sieglosen Tabellenletzten mit 1:2 (26:24, 24:26, und 13:15) denkbar knapp verliert, kann am wohl von Pech sprechen.


Wenn man aber die Hintergründe kennt, wird aus dem Pech eine wirklich unglückliche Verkettung von selbst gemachten Umständen!!


Dass einer der besten Spieler fehlen würde, war klar. Axel Eickholt ist seit dem ersten Spieltag verletzt und stand nicht zur Verfügung. Doch dann ging es los: Gregor, gerade wieder auf den Beinen, verletzt sich beim Eislaufen, und am Samstag kurz vor der Abfahrt fehlen zwei weitere Spieler „aus familiären Gründen“ in einem Fall und wegen eines Fußballspiels im anderen Fall.


4 Spieler, ein Trainer und ein Schiedsrichter begaben sich nach Essen: Das Ergebnis ist bekannt. Was sollte der Sonntag bringen, an dem die jüngere Mannschaft (E-Jugend, U13), die ja fast identisch mit der D-Jugend ist, in der eigenen Halle antreten musste?
Wieder gegen Humann Essen und die schwächer eingestuften Jungen aus Bottrop. Na,ja, das Pech war nicht ganz so klebrig wie am Tag vorher, und wo viel Schatten ist, gibt es immer auch Licht.

 

Mit Axel und Gregor fehlten nun wirklich die Stützen der männlichen U13: Eine Chance für den Neuling Lennart Wörmann (Jg. 2004) aus der aktuellen D2, der das restliche Aufgebot David Hold, Linus Schmolling, Tolga Gökce und Tim Kohlmann gut ergänzte und einen erfolgreichen Einstieg gab.


Mit 25:15 und 25:5 gewann die Mannschaft klar gegen Bottrop, und fast hätte es nach einem mit 25:16 gewonnenen ersten Satz gegen Essen zur Überraschung gereicht – aber die Kräfte waren dahin: zweiter Satz: 23:25, und dann war Schluss: 6:15 im dritten Satz!


Trotzdem können alle Spieler, der Trainer und Axel auf dem Bild lachen; denn die Qualifikation zur Westdeutschen Meisterschaft ist sicher – und so viel Pech sollte eine Ausnahme sein:
Hoffentlich!

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