wU18 unter den besten 12

Quali wU18 gegen SV BW Sande (2:0, 25:18, 25:16), PTSV Aachen (2:1, 25: 18, 23:25, 15:13) und FCJ Köln (2:1, 25:18, 20:25, 15:5)

 

Das erste Spiel gegen Sande verlief extrem entspannt, obgleich natürlich alle super aufgeregt waren, denn schließlich konnte es ja auf jeden Ballpunkt ankommen. Sofort setzten wir uns aber über Aufschlagserien von Hannah Köster und Louisa Baldauf ab und gaben die beruhigende Führung nicht mehr ab. Der zweite Satz verlief identisch, da stand es nach den Aufschlägen von Hannah und Louisa schon 12:1 und wir konnten uns ganz entspannt einspielen, denn immerhin hatte Liza Kastrup ja noch beim keinem Jugendspiel mitwirken können.

 

Da parallel Aachen gewonnen hatte, kristallisierte sich das zweite Spiel als vorweggenommenes Endspiel heraus: auch hier gingen wir aber früh in Führung und konnten uns über die deutlich sichereren Angriffsaktionen locker ab- und durchsetzen. Gegen Ende des 2.Satzzes kam jedoch ein Bruch ins Spiel, als nacheinander 5 direkte Annahmefehler den Gegner von 19:20  auf 19:24 davonziehen ließen. Auch Auszeiten halfen da nicht mehr, wir kämpften uns dann zwar wieder ran, doch ein verschlagener Schnellangriff brachte den Aachenern dann den Satzausgleich.

 

Der 3.Satz bleib dann ein reines Nervenspiel, jeder Ballwechsel war eng umkämpft und die zahlreichen Zuschauer durften ein Volleyballspiel auf wirklich hohem Jugendniveau sehen. Erst bei 11:12 konnten wir uns dann auf 14:12 absetzen und schlussendlich glücklich mit 15:13 gewinnen.

 

Damit war zwar die „halbe Miete“ geschafft, doch auch FCJ Köln musste noch geschlagen werden. Die grippegeschwächte Liza Kastrup erhielt eine Pause, gleiches galt für Zuspielerin Hannah Köster, für die dann Michelle Jagst agierte. Im 1.Satz reichte eine mäßige Leistung des TVH, um den Gegner „locker“ in Schach zu halten. Doch spätestens  im 2.Satz wurde aus Lockerheit phlegmatische Lethargie und der Gegner wusste seine Chance zu nutzen: gute Aufschläge, einfache, aber gezielte Angriffsaktionen und die Hörderinnen wurden zunehmend ratlos, verstanden es aber nicht, den Schalter wieder umzulegen. Und plötzlich hatte Köln seinen ersten Satz an diesem Tag gewonnen und die Hörderinnen drohten sich zu blamieren und sogar die Quali zu gefährden. Mit dieser Ansage starteten die Hörderinnen in den Entscheidungssatz und fanden endlich zurück in die Spur. Schnell war ein beruhigender Vorsprung herausgespielt und die Kölnerinnen glaubten auch nicht mehr an einen Erfolg, so dass der einzig unschöne Eindruck aus dem 2.Satz schnell durch ein souveränes 15:5 bereinigt wurde.

 

Damit beweist das Team erneut, dass es zu den besten 12 Mannschaften in NRW gehört, denn nur diesen ist es vergönnt, den Westdeutschen Meister auszuspielen und diese Hörderinnen nehmen an den Westdeutschen Meisterschaften nun zum wiederholten Male teil. Mal sehen, zu welcher Platzierung es diesmal reicht….

 

Es spielten:

Viktoria Bader, Louisa Baldauf, Michelle Jagst, Larissa Klos, Liza Kastrup, Hanna Knop, Hannah Köster, Marlena Nadoveza und Nicole Pipa.

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