TuS Herten – F2

3:0 (75:63) 25:20, 25:22, 25:21

 

Die Ausgangslage war eindeutig: Der ungeschlagene Spitzenreiter TuS Herten war in seiner Heimspielhölle (so nennen die Hertener ihre stimmungsgeladene Halle) der klare Favorit, Die jungen Hörderinnen hingegen wollten zeigen, dass sie sich auch auf diesem Niveau bewegen können.

 

Dabei waren für den TVH die Voraussetzungen ähnlich schlecht wie am vergangenen Spieltag, wieder standen nur 7 Spielerinnen zur Verfügung. Doch die waren, auch ob der tollen Atmosphäre, die die zahlreichen Zuschauer inklusive des Hertener Trommelensembles schufen, bis in die Haarspitzen motiviert.

 

So entwickelte sich ein für die Zuschauer ein wunderbar anzuschauendes Spiel, das auf beiden Seiten geprägt war von super Angriffsaktionen und ebenso tollen Abwehraktionen. Im ersten Satz leisteten die Hörderinnen sich zu viele Fehlaufschläge, um den Spitzenreiter ernsthaft in Bedrängnis bringen zu können, zudem konnte die starke Diagonalangreiferin sich ein ums andere Mal nahezu ungehindert durchsetzen. 

 

Nach dem Tausch der Außenangreiferinnen – und damit auch des Blocks gegen die Hertener Diagonalangreiferin – konnten die Hörderinnen dem Gegner noch mehr abverlangen, so dass sich für die Verbandsliga wirklich extrem sehenswerte Spielsequenzen entwickelten, doch allzu häufig hatten die viel erfahreneren Hertenerinnen die Nase vorn. Erst im dritten Satz gelang es den jungen Hörderinnen, sich einen kleinen Vorsprung herauszuspielen, doch plötzlich wackelte die Annahme, möglicherweise auch dem Umstand geschuldet, dass die jungen Damen des TVH 

auf höchstem Niveau ohne jede Wechselmöglichkeit spielen mussten und deshalb die Konzentration etwas nachließ. So konnte der Gegner den Satz noch drehen und brachte die Hörderinnen (und die Zuschauer) um die eigentlich verdiente Verlängerung in den 4. Satz. 

 

Am Ende fehlte nie viel, um den Gegner noch intensiver ärgern zu können, doch die deutlich größere Erfahrung des Gegners, der auch kritische Spielsituationen in aller Ruhe meistert, war letztlich spielentscheidend. Nichts desto trotz konnten die Hörderinnen hoch erhobenen Hauptes die Halle verlassen – und erfuhren von dem volleyballbegeisterten Publikum auch noch das eine oder andere Extralob, das sie sich mit ihrer engagierten Leistung auch durchaus aus verdient hatten.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   

Team:

Samanta Gega, Nele Hoja, Michelle Jagst, Sarah Jagst,  Johanna Jaworek, Dana Kastrup, Marlena Lösing 

 

tm, 25.01.16

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