Was wäre, wenn...

Ja was wäre, wenn der TV Hörde den ersten Satz gegen die Tecklenburger Land Volleys gewonnen hätte? Was wäre, wenn man beim Stand von 22:18 andere Entscheidungen getroffen hätte? Was wäre, wenn man einfach den Sack zugemacht hätte?

 

Hätte, könnte, was auch immer. Am Ende kassiert man eine 0-3-Niederlage (25:27, 18:25, 19:25) vor eigenem Publikum und muss sich erstmal hinter dem bisher ungeschlagenen Spitzentrio aus Ammerland, Aachen und Tecklenburg einreihen. Schon gegen Aachen musste man die verpasste Chance auf den Sieg verdauen, gegen die „Tebus“ war man dann allerdings doch ein ganzes Stück weiter entfernt. Einem furiosen Start folgte Ernüchterung, in den Durchgängen zwei und drei konnte man mit den Gästen nicht mehr mithalten. Die hohe Intensität und Aggressivität aus dem ersten Satz konnte der Hörder Sechser in den darauffolgenden Sätzen nicht aufrechterhalten.

 

Dabei war man im ersten Satz nah dran am Satzgewinn. Man knüpfte an die konzentrierte und souveräne Leistung aus dem Münster-Spiel an und ließ dem ungeschlagenen Tabellenzweiten wenig Raum zur Entfaltung. Aggressiv und spielfreudig steuerte man auf den Satzgewinn zu, doch dann kam der unerklärliche Bruch im Spiel. Hörde schoss im Angriff eine Fahrkarte nach der nächsten und ließ bei den Spielständen 22:18 und 23:21 die „Tebus“ wieder rankommen. Im Anschluss wehrte man zwar noch zwei Satzbälle ab, den Satzverlust konnte man letztlich nicht mehr verhindern. Die Durchgänge zwei und drei konnte man bis zum Ende des Satzes noch offen gestalten, ehe die Gäste aus dem Tecklenburger Land davonzogen. Besonders in der Annahme wackelte man häufig und so suchte Hörde im Angriff vergebens nach seiner Durchschlagskraft. „Tebu“ zeigte nach eigenen Aussagen ihre beste Saisonleistung, Hörde war davon weit entfernt, die Niederlage geht somit völlig in Ordnung.

 

Mit dem vierten Platz in der Tabelle ist man aktuell „best of the rest“, es ist das bisher ausgegebene Saisonziel. Gegen die „Verfolger“ aus Bonn und Hannover will man diesen Platz bis zur Winterpause verteidigen. Will man diese Saison noch weiter nach oben klettern, muss man aus den Niederlagen die richtigen Schlüsse ziehen. Der Blick richtet sich aber erstmal auf das nächste Spiel und damit auch das nächste Heimspiel. Die Hörder Festspielwochen gehen weiter und die Mannschaft wartet sehnsüchtig auf den ersten Heimsieg der Saison. Gegen die GfL Hannover soll dies nun endlich gelingen. Die Mannschaft will ihre Festung zurück!  

Druckversion Druckversion | Sitemap
© TV Hörde 1861 e.V.