Weibliche U20 löst vorzeitig Ticket für Westdeutsche Meisterschaft

TV Hörde gegen Bayer Leverkusen 2:0, 25; 23, 25:17

Im Nachholspiel der dritten Spieltages erschien das Nachwuchsteam des Zweitligisten in der SH Hörde. Der TV H wollte seine Serie ausbauen, doch schon beim Einschlagen vor dem Spiel wurde ersichtlich, dass ein hartes Stück Arbeit auf den TVH zukommen würde. 

 

Und so war der erste Satz von Beginn an auch wechselseitig durch starke Angriffs- und Blockaktionen geprägt. Allerdings konnte sich kein Team absetzen, sodass der TVH doch auch eine gehörige Portion Glück in Anspruch nehmen musste, um den Satz knapp zu gewinnen.

 

Es folgte eine Umstellung – Marlene Lösing für Miriam Janssen auf Diagonal – und tatsächlich kehrte etwas mehr Sicherheit ins Hörder Spiel ein. Dem Hörder Angriffswirbel hatte Leverkusen jetzt wenig entgegenzusetzen; starke Aufschläge brachten schon die Annahme des Gegners unter Druck, wenn der Block nicht schon zupackte, war dann im Gegenangriff des TVH Schluss mit lustig und ein entspannter 25:17 Satzgewinn die Folge.

TV Hörde gegen SV Wachtberg 2:0, 25:15, 25:20

Am letzten Spieltag musste der TV H zuerst gegen den SV Wachtberg antreten, einen Gegner, der in die Kategorie „unangenehm“ einzustufen ist.

 

Der TVH präsentierte sich jedoch selbst als deutlich unangenehmer und hatte den Gegner jederzeit im Griff. Nach deutlichem Satzgewinn (25:15) hatte das Trainerteam noch davor gewarnt, nicht nachzulassen, doch die Worte stießen auf taube Ohren. Schnell lagen die Hörderinnen in Rückstand und erst eine Aufschlagserie von Svenja Müller führte das Team wieder heran.

 

So langsam kehrte der Spielfluss zurück ins Hörder Team und damit auch wieder die Dominanz. Folgerichtig setzte der TVH sich Punkt um Punkt ab und konnte sich nach dem Satzgewinn schon über die direkte Qualifikation zur Westdeutschen Meisterschaft freuen.

TV Hörde gegen RC Borken-Hoxfeld 2:0, 25:23, 25:19

Besser hätte die Spielplangestaltung nicht erfolgen können, wartete doch mit dem letzten Spiel des Tages das Topspiel Erster gegen Zweiter auf die zahlreichen Zuschauer in der Halle. 

 

Doch das Spiel entwickelte sich zunächst nicht nach dem Geschmack der Hörder Fans, waren die Hörderinnen doch zu harmlos in ihren Aktionen und ermöglichten den starken Angreiferinnen des Gegners, ihre Angriffspower zu entfalten. In der letzten Auszeit des ersten Satzes bei 16:20 wurde noch einmal auf die Schwachstellen des Gegners hingewiesen und tatsächlich gelang es den Hörderinnen, die schwächeren Annahmespielerinnen anzuspielen und mit einem gut postierten Block die Angriffe des Gegners zu entschärfen.

 

Einmal in Fahrt gekommen, ließen die Hörderinnen sich auch von den zweitligaerfahrenen Spielerinnen des Gegners nicht mehr stoppen und drehten den Satz zum 25:23. Und sie nahmen den Schwung mit in den nächsten Satz und pushten sich zu einer Top-Leistung. Zwar blieb das Spiel anfänglich noch eng, doch mit zunehmender Spieldauer erinnerten die Hörderinnen sich wieder an die taktischen Vorgaben und hatten den Gegner dann sicher im Griff und belohnten sich mit einem 25:19 und dem 

Sieg über den Topfavoriten.

 

Dies war umso bemerkenswerter, als im Kader des TV H mit Miriam Janssen und Kapitänin Rabea Knop nur zwei „echte“ U20-Spielerinnen standen und alle anderen noch deutlich jünger sind.

 

 

Team:

Viktoria Bader, Samanta Gega, Nele Hoja, Michelle Jagst,  Miriam Janssen, Hanna Knop, Rabea Knop, Hannah Köster,  Marlene Lösing, Svenja Müller

 

tm 06.12.15

Druckversion Druckversion | Sitemap
© TV Hörde 1861 e.V.